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Schwedens größtes Forschungszentrum entscheidet sich für HTC Superfloor™

MAX IV - Lund, Schweden

  • MAX IV - Copyright: Staffan Andersson
    MAX IV - Copyright: Staffan Andersson
  • MAX IV - Die Forschungsausrüstung wird auf dem fertigen Boden installiert.
    MAX IV - Die Forschungsausrüstung wird auf dem fertigen Boden installiert.
  • MAX IV - Fertiggestellter Boden – HTC Superfloor™ Silber.
    MAX IV - Fertiggestellter Boden – HTC Superfloor™ Silber.
  • MAX IV - Das runde Gebäude hat einen Umfang von ganzen 528 Metern.
    MAX IV - Das runde Gebäude hat einen Umfang von ganzen 528 Metern.
  • MAX IV - Das Schleifen erfolgt in großen, dichten Zelten.
    MAX IV - Das Schleifen erfolgt in großen, dichten Zelten.
  • MAX IV - HTC 80 iD & HTC 950 RX
    MAX IV - HTC 80 iD & HTC 950 RX
  • MAX IV - Schwedens erste DURATIQ in Aktion.
    MAX IV - Schwedens erste DURATIQ in Aktion.
  • Marcus Svensson & Magnus Levén
    Marcus Svensson & Magnus Levén
In Lund kommen Forscher aus der ganzen Welt zusammen, um das Unsichtbare sichtbar zu machen. Die weltweit lichtstärkste Synchrotronlichtanlage MAX IV ist das größte und ambitionierteste Projekt in der schwedischen Forschungslandschaft und wurde 2016 eingeweiht. Die Forschungsarbeiten, die mithilfe von intensivem Röntgenlicht durchgeführt werden, können z. B. bessere Katalysatoren und Batterien, wirksamere Antibiotika oder so revolutionäre Dinge wie künstliche Photosynthese hervorbringen. Die Zukunft wird es zeigen!

Schon das Gebäude weiß beim Besuch der MAX IV-Anlage zu beeindrucken. Mit einem Umfang von 528 Metern besitzt der runde Bau dieselben Maße wie das Kolosseum in Rom. Das Gebäude ruht stabil auf der ca. 5 Meter starken Betonplatte, die die umliegenden Wände vor Vibrationen schützt. Da verwundert es nicht, dass man sich auch bei dem Fußboden auf dieser Betonplatte für eine zukunftsweisende Lösung entschieden hat, nämlich einen HTC Superfloor™ Silber. Eine Gesamtfläche von rund 13.000 m² wird Stück für Stück in einen langlebigen, widerstandsfähigen und glatten Boden verwandelt. Eine supermoderne Forschungsanlage wie MAX IV muss in Sachen Instandhaltung und Energieverbrauch sparsam mit ihren Ressourcen umgehen – da ist ein polierter Betonfußboden mit geringen Instandhaltungs- und Lebenszykluskosten die optimale Wahl. Nordic Concrete, ein Spezialist im Gießen und Fußbodenschleifen, erhielt den Auftrag für die Fertigstellung des Betonfußbodens gemäß klaren Anforderungen.

„Der Auftrag stellte uns vor eine Reihe von Herausforderungen, einerseits, was die Betonfläche betrifft, und andererseits wegen der Tatsache, dass die Anlage während der Schleifarbeiten weiter in Betrieb war“, berichtet Marcus Svensson, Eigentümer von Nordic Concrete.
„Auch wenn die Schleifmethode und die verwendete Ausrüstung von HTC praktisch staubfrei sind, gelten in einer Forschungsumgebung, in der kleinste Partikel untersucht werden, noch höhere Anforderungen. Eine Staubschicht auf den empfindlichen Messinstrumenten kann zu einem teuren Ausfall für den Forschungsbetrieb führen“, fährt Marcus Svensson fort.
Um eine staubfreie Umgebung sicherzustellen, die die laufenden Forschungsarbeiten nicht stört, muss man große, dichte Zelte errichten, aus denen Wärme und staubige Luft abgesaugt werden. Innerhalb des Zelts erfolgen die Schleifarbeiten mit Maschinen und Werkzeugen von HTC.

„Dass die Maschinen nur minimale Schwingungen abgeben und betriebssicher sind, ist bei so einem Auftrag von entscheidender Bedeutung“, sagt Magnus Levén, Verantwortlicher für die Schleifarbeiten vor Ort. Er fährt fort: „Wir waren auch das erste Unternehmen in Schweden, das im vergangenen Jahr die neue DURATIQ-Maschine erhalten hat. Wir schätzen die Zusammenarbeit mit einem Anbieter, der bei Maschinen und Diamantwerkzeugen stets auf Innovationen setzt.“

Wie HTCs frühere Schleifmaschinenmodelle auch wurde DURATIQ entwickelt, um Schwingungen zu minimieren, was in diesem Fall eine besondere Rolle spielte, da die Forschungsinstrumente sehr empfindlich auf Vibrationen reagieren.

„Aufgrund der Voraussetzungen – eine äußerst sensible Forschungsumgebung, die riesige Fläche sowie die Anforderungen an die Oberfläche – wird von Maschinen und Werkzeugen einiges abverlangt“, erklärt Magnus Levén. „Zusammen mit unserer umfassenden Erfahrung und der Kompetenz unserer Mitarbeiter können wir eine hervorragende Leistung erbringen“, fügt er hinzu.
Um eine glatte Oberfläche zu erhalten, müssen zudem die Poren des Betonbodens während des Schleifvorgangs verfüllt werden. Die Arbeiten im MAX IV erfordern, dass Lasten von über 35 Tonnen mithilfe von Luftkissen transportiert werden können – da hätte eine scharfe Kante schlimme Konsequenzen.

Sowohl Nordic Concrete als auch HTC sind stolz darauf, MAX IV auf dem Weg in die Zukunft begleiten zu dürfen. Welche Innovationen die Anlage hervorbringen wird, wissen wir nicht genau. Doch eines ist sicher: Der Fußboden wird Bestand haben. 

Kurze Fakten zum Schleifprojekt im MAX IV in Lund
  • Auf ca. 13.000 m² werden der Beton geschliffen, die Poren verfüllt und die Fläche zu einem HTC Superfloor™ Silber poliert
  • Ca. 3.000 Laufmeter Kanten werden während des Projekts von Hand geschliffen
  • Maschinen: 5x HTC 950 RX, 1x DURATIQ RX8, Greyline 400, HTC 80 ID u. a.
  • Ca. 300 Tonnen Betonstaub wurden während des Projekts abgeschliffen

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